De Loïc
Vor 7 Jahren hat Loïc, der Sohn des ehemaligen Kirchenpflegepräsidenten, das erste Mal Jungschi-Luft geschnuppert. Da war er noch um einiges kleiner und hatte noch nicht alle seiner tollen Eigenschaften, von denen wir dann später vor allem eine sehr beeindruckend fanden. Diese eine Eigenschaft hatte uns viele Stunden beschäftigt und interessante Diskussionen über seine wahre Herkunft geschürt. Diese Diskussionen endeten schliesslich in der umstrittenen Idee, er hätte eine russische Dampflokomotive unter seinen Vorfahren. Möglicherweise fragt Ihr euch in der Zwischenzeit, um was für eine sonderbare Eigenschaft es sich hier nur handeln könnte. Das hoffe ich zumindest, denn ich habe sie Euch noch nicht verraten, um ihren Stellenwert ein wenig zu verdeutlichen. Hätte ich von Anfang an mitgeteilt, dass Loïc ein guter Wanderer ist, hätte das natürlich niemand richtig ernst genommen. In Wahrheit aber ist Loïc ein regelrechtes Wanderwunder: Ist er einmal in Fahrt, ist er nur unter Protest zu stoppen.
Natürlich ist das Wandern nicht das Einzige, was Loïc in seiner Jungschikarriere praktizierte. Neben tollkühnen Kämpfen gegen Riesenwespen, die er als einziger unbeschadet überlebt hatte, verstand er es, seine Meinung über alle möglichen Geschehnisse im Sommerlager, die ihm nicht passten, der ganzen Lagergemeinschaft mit seinen speziellen Methoden in rasantem Tempo mitzuteilen.
Wenn Loïc nicht mit oben beschriebenen Tätigkeiten beschäftig war, diente er unter Boot, dem Grossen, und kämpfte für Ihn in den berüchtigten Waldkriegen… Oder lehnte sich gegen seinen Feldherren auf… Je nach Lust und Laune.
Durch die Erfahrung und das Geschick, das Loïc in seiner Jungschizeit erwarb, bestand er schliesslich den J+S-Helferkurs und ist nun Mitglied des Jungschi-Leiterteams.
Wie ich hörte, hatte Loïc neben der Jungschi auch noch andere Hobbys: Er interessierte sich sehr für Dinosaurier. Diese Tatsache und seine Unbarmherzigkeit gegenüber seiner Feinde in den Waldkriegen führten zu seinem Jungschinamen Deinonychus. Nehmt Euch in Acht!