Zeitungsartikel
Neuwerbung vom 24.10.2009
Neuwerbung der Cevi Zurzach
Am letzten Samstag fand das erste Neuwerbungsprogramm der Cevi Zurzach statt. Um Punkt zwei Uhr trabten die fröhlichen Kinder ein und wurden sogleich von Abteilungsleiter Pascal Rieder begrüsst. Kurz darauf erlebten die Kinder ein spannendes Theater, in welchem Ronja, die Räubertochter geboren wurde, während es blitzte und donnerte und die Burg entzweigerissen wurde. Jahre später ging Ronja zum ersten Mal alleine in den Wald und kam nicht mehr zurück. Vater Mathis und Mutter Lovis waren ausser sich vor Sorge. Und so schickten sie die Kinder in zwei Gruppen los, um Ronja zu finden. Die eine machte sich Richtung Kirchenbuck und die andere Richtung Schlosspark auf. Die Kinder suchten sich ihren Weg selbst mithilfe eines Kartenausschnitts und dem darauf eingezeichneten Weg. Dabei wurden sie von einer Leiterin begleitet. Nach abenteuerlichen Begegnungen mit Räubern, welchen man diesen und jenen Gefallen tun musste, um den nächsten Kartenausschnitt mit dem weiterführenden Weg zu bekommen, und Polizisten, die einem nach Schockoladentalern durchsuchten, wurde Ronja schlussendlich von der ersten Gruppe schlafend im Wald in einer Hütte gefunden. Als auch die zweite Gruppe eingetroffen war, wurde warmer Punch getrunken. Alle waren dann wieder gestärkt um „fliegender Holländer“ und „blinzeln“ zu spielen. Und da war es auch schon bald wieder Zeit um sich auf den Heimweg zur Burg zu machen. Im Innenhof wurde zum Schluss ein Tschi-ai-ai gemacht und nach dem traditionellen Freundschaftskreis wurden die Kinder wieder nach Hause entlassen.
Ronja nimmt die Ratschläge von ihrem Vater entgegen bevor sie loszieht. |
Der traditionelle Freundschaftskreis am Ende eines Samstagnachmittagsprogrammes Wir treffen uns das nächste Mal wieder am 31. Oktober um 14.00 Uhr beim Pegasus. Es sind auch diesmal wieder alle Kinder zwischen 7 und 14 Jahren herzlich dazu eingeladen. Es ist sehr leicht in diese Geschichte einzusteigen und sie ist jedes Mal wieder aufs Neue spannend. Es sind also auch neue Gesichter herzlich willkommen. Denn wir sind eine Organisation bei der das miteinander Erleben im Zentrum steht. Unsere Aufgabe ist es, den Kindern eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu ermöglichen. Sie erleben in altersgerechten und nach Geschlecht getrennten Gruppen Gemeinschaft, Abenteuer, Natur, Pioniertechnik, Kreatives und vieles mehr. Manchmal werden auch gruppenübergreifende Programme veranstaltet, wie zum Beispiel zurzeit die Neuwerbung. Wir freuen uns auf jede und jeden von euch! Wollen Sie als Eltern genaueres Wissen oder haben Unsicherheiten. Dann kommen sie doch am nächsten Samstag vorbei und wir werden Ihnen gerne Antworten geben. Cevi Zurzach |
Neuwerbung am 31.10.2009
Neuwerbung der Cevi Zurzach
Am letzten Samstag fand das zweite Neuwerbungsprogramm der Cevi Zurzach statt. Wie schon vergangene Woche trafen alle Kinder pünktlich um 14 Uhr beim Jungscharhäuschen ein. Es waren sogar noch mehr neue Gesichter zu entdecken als am vorigen Samstag. Die Kinder wurden von Abteilungsleiter Pascal Rieder begrüsst und die Abteilungsleiterin Rebecca Blatter suchte das Gespräch mit den Eltern um Fragen zu klären und Unklarheiten auszuräumen. Und schon kurz darauf waren die Kinder mitten im Geschehen. Auf der anderen Seite der Mathisburg waren nämlich Borkaräuber eingezogen und Ronja traf auf Birk, Borkas Sohn. Sie forderten einander heraus. Wer konnte besser über den grossen und tiefen Graben, welcher die Burg teilte, springen? Dieser Wettbewerb hielt an, bis Birk in den Graben fiel und von Ronja gerettet wurden musste. Ronja erzählte ihrem Vater unverzüglich von den neuen Mitbewohnern und dieser wurde fuchsteufelswild. Wie gerufen tauchten drei Burggespenster auf und meinten, die Borkaräuber könne man doch ganz einfach mit Wasserballonschleudern vertreiben, da sie nicht gerne nass werden.
Um diese Wasserballonschleudern zu bauen brauchten die Mathisräuber natürlich die tatkräftige Unterstützung aller Kinder. Sie wurden in Gruppen aufgeteilt und machten sich mit jeweils einem Leiter in verschiedene Richtungen auf. Die erste hatte den Auftrag, auf dem Kirchlibuck den Schlüssel für den Wasserhahn zu finden. Die zweite verdiente sich im Innenhof der Mathisburg die Wasserballone indem sie sich durch ein Spinnenetz wanden ohne dieses zu berühren. Die dritte und dreifach so grosse Gruppe musste sich zuerst mit verschiedenen Aufgaben den Bauplan für die Schleudern erarbeiten. Anhand dieses Bauplanes wussten sie, was für Material für den Baud er Schleudern benötigt wurden. Um dieses zu besorgen wurde die Gruppe gedrittelt und die eine Gruppe verdiente sich das nötige Holz im Kurpark indem sie Fragen rund ums Feuer beantworteten. Die andere Gruppe erarbeitete sich Salatsiebe, indem sie verschiedene Kinderlieder performten. Und die letzte Gruppe besorgte die Gummischläuche. Sie mussten dazu aber erst einmal Seilziehen.
Nach gut anderthalb Stunden kehrten wieder alle Kinder in der Mathisburg ein. Zur Stärkung gab es Schoggibrötli und Mandarindli. Vor dem Bauen der Wasserballonschleudern wurde aber zuerst einmal „Hotdogfangis“, „Peng-Peng“, und „fliegender Holländer“ gespielt. Danach war alle überschüssige Energie wieder abgebaut und alle waren bereit sich auf den Bau zu konzentrieren. Es wurden Pfähle angespitzt, Gummischläuche an die Salatsiebe gemacht, geschraubt, gehämmert und gesägt. Die Schleudern nahmen immer mehr Gestalt an und bald war es soweit. Sie waren einsatzbereit. Auf der Burg herrschte Aufruhr. Die Borkaräuber wussten nicht wie ihnen geschah und schon wurden sie angegriffen und auch etwas nass, bevor sie die Flucht ergriffen. Die Mission dieses Nachmittags war erfolgreich abgeschlossen. Vor der Burg wurde zum Abschluss ein Tschi-ai-ai gemacht und die Kinder wurden wieder nach Hause entlassen.
Die Kinder treffen sich das nächste Mal am 7. September um 14 Uhr beim Pegasus. Es sind auch dann wieder alle Kinder zwischen 7 und 14 Jahren herzlich dazu eingeladen. Es ist zwar schon viel passiert, aber doch immer sehr einfach, in diese reissende Geschichte einzusteigen. Es sind also auch neue Gesichter herzlich dazu eingeladen. Sollten sie als Eltern Fragen zu unserer Organisation haben, werden wir sie ihnen gerne am nächsten Samstag beantworten. Auch eine gute Gelegenheit um Unklarheiten zu klären bietet sich am alljährlichen Spaghettiessen der Cevi Zurzach, welches am 8. November von 11.30 bis 14.00 und von 17.30 bis 19.30 Uhr in der Arche (ref. Kirchgemeindehaus) stattfindet. Mit dem Erlös ermöglicht die Cevi weiterhin allen Jungschikindern erlebnis- und lehrreiche, vor allem aber auch spassige Samstag Nachmittage sowie das beliebte Sommerlager.
Ein Gruppenfoto nachdem alles Material für die Schleudern besorgt war
Neuwerbung am 07.11.2009
Neuwerbung der Cevi Zurzach
Bad Zurzach (rb) – Am Samstag hat das dritte und letzte Neuwerbungsprogramm der Cevi stattgefunden. Diesmal waren die Kinder auf einer abenteuerlichen Suche nach Ronja und Birk, welche sich aus dem Staub gemacht hatten.
Wie schon die beiden vergangenen Wochen trafen alle Kinder um 14 Uhr beim Junscharhäuschen ein. Es waren auch diesmal wieder einige neue Gesichter zu entdecken. Kinder und Eltern wurden sofort von den Leitern begrüsst. Inmitten von euphorischem Kindertreiben beantworteten einige Leiter die Fragen der Eltern während andere sich der Kinder annahmen. Darauf wurden die Eltern verabschiedet und die Kinder offiziell begrüsst. Und schon erlebten sie ein spannendes Theater von Ronja, der Räubertochter auf der Mathisburg, welche die Leiter der Cevi Zurzach auf der Wiese hinter dem Jungscharhäuschen extra für diese drei Neuwerbungsprogramme gebaut haben. Die Borkaräuber zogen wieder in den unbewohnten Teil der zweigeteilten Mathisburg ein. Anscheinend haben ihnen die Wasserballonschleudern vom vorigen Samstag zu wenig Eindruck gemacht. Ronja traf wieder auf Birk und sie entschlossen, den Unstimmigkeiten der beiden Familien aus dem Wege zu gehen, indem sie sich gemeinsam vor ihren Vätern versteckten. Gesagt, getan. Die beiden Räuberkinder zogen los. Kaum bemerkte Ronjas Vater, Mathis, das Verschwinden seiner Tochterm, bat er die Kinder um Hilfe. Sie sollten doch bitte die beiden finden und dazu bewegen, wieder zurück zu kommen. Denn er vermisste seine Ronja sehr. Die Kinder teilten sich in ihre zukünftigen Jungschargruppen nach Alter und Geschlecht auf und machten sich voller Tatendrang auf den Weg um die ersten Informationen zu sammeln. Es ging darum, während einem Postenlauf verschiedene Morsezeichen zu ergattern und diese dann zu entschlüsseln um Ronja und Birk zu finden. Eine Gruppe verdiente sich ihr erstes Morsezeichen mit Büchsenschiessen auf dem Amtshausplatz während im Kurpark eine andere Gruppe fleissig versuchte, bei der Stafette die Bestzeit zu schlagen. Auf dem Spielplatz neben dem Kurpark wie auch unter dem Dach beim Gemeindezentrum Langwies wurden verschiedene Fragen rund ums Feuer gestellt. Die Gruppen meisterten dies gut und wissen nun unter anderem, wie heiss ein Feuer ungefähr werden kann und dass man eine brennende Kerze auslöschen soll, bevor man das Zimmer verlässt. Beim Oberstufenzentrum wurde den Gruppen eine Geschichte erzählt. Dabei waren die Kinder ein Teil davon, indem ihnen ein bestimmtes Wort zugeteilt wurde und sie eine Runde um den Kreis rennen mussten, sobald sie in der Geschichte vorkamen. Das forderte höchste Konzentration, aber auch dort erhielten alle Gruppen ein Morsezeichen. Als alle Kinder ihre Morsezeichen beieinander hatten, erhielten sie von Mathis einen Morseschlüssel. Das Entschlüsseln machte vor allem den jüngeren Kindern Mühe. Aber sie konnten auf die tatkräftige Unterstützung ihrer Gruppenleiter zählen und so konnte das Rätsel schnell von allen Gruppen gelöst werden. Nun wussten alle ungefähr, wo sich Ronja und Birk versteckt hatten und begannen in der Umgebung des Friedhofs zu suchen. Die beiden Ausreisser waren schnell gefunden und auch bald überzeugt, wieder zur Burg zurückzukehren. In der Zwischenzeit bereiteten einige Leiter, welche beim Jungscharhäuschen zurückgeblieben waren, auf dem offenen Feuer das Zvieri für die Kinder vor und als die ganze Schar wieder beim Jungscharhäuschen versammelt war, gab es warmen Tee und Schoggibananen zur Stärkung. Und da erschienen auch schon wieder die ersten Eltern, um ihre Kinder abzuholen. Die Abteilungsleiterin, Rebecca Blatter bat alle Eltern, der Verabschiedung der Kinder beizuwohnen und sich ebenfalls in den Innenhof der Mathisburg zu begeben. Zum Abschluss wurde ein Tschi-ai-ai gemacht und dann im Freundschaftskreis das Abschiedslied gesungen. Und nach den Schlussworten von Ronjas Mutter, Lovis, wurden die Kinder wieder nach Hause entlassen.
Die Kinder treffen sich das nächste Mal wieder am 21. November, wobei die Mädchen dann bei der Arche und die Jungen beim Jungscharhäuschen erwartet werden. Nun wird nur noch jeden zweiten Samstag ein Programm abgehalten, aber die Geschichte von Ronja der Räubertochter wird weitergehen. Im Anschlagkasten rechts vom Archeneingang (ref. Kirchgemeindehaus) werden am Dienstag vorher genauere Informationen ausgehängt. Eltern können sich dort informieren, was man dem Kind am besten anzieht und was man ihm für diesen Nachmittag mitgeben sollte. Die Leiter der Cevi Zurzach freuen sich auf das nächste Samstagnachmittagprogramm mit den neuen aber auch den schon alteingesessenen Cevianerinnen und Cevianer.
Für die Leiter gab es aber keine Pause. Schon am Sonntag waren sie wieder voll im Einsatz und luden ein zum alljährlichen Spaghettiessen der Cevi Zurzach in der Arche. Mittags wie auch Abends war die Besucherzahl sehr zufriedenstellend und es waren auch einige der neuen Jungscharkinder mit ihren Eltern anwesend. Mit dem Erlös dieses Spaghettiessens werden den Kindern weiterhin erlebnis- und lehrreiche Samstagnachmittage sowie das beliebte Sommerlager ermöglicht.
Nach der erfolgreichen Suche nach Ronja und ihrem Freund Birk war es Zeit für ein Gruppenfoto.
Waldweihnachten vom Jahre 2009
Waldweihnachten der Cevi Zurzach
Bad Zurzach (rb) – Am Samstag hat die Waldweihnacht der Cevi Zurzach stattgefunden. Die Kinder mussten den Weihnachtsmann suchen, der zu Beginn des Programms entführt wurde.
Um Punkt 14 Uhr trafen die Jungscharkinder beim Pegasus ein. Diesmal waren auch die Eltern eingeladen. Und so ergab sich ein ordentliches Grüppchen bestehend aus Leitern, Kinder und Eltern. Zu Beginn wurde „Blinzeln“ gespielt. Das dauerte aber nicht allzu lange, denn die Kinder entdeckten den Weihnachtsmann, der auf dem Weg zu ihnen war. Doch da fuhr plötzlich ein kleiner roter Bus vor und hielt an. Es sprangen zwei Ganoven heraus und entführten kurzerhand den Weihnachtsmann. Der Bus setzte sich mit quitschenden Reifen wieder in Bewegung und fuhr davon. Leiter wie Kinder blieben wie angewurzelt stehen. Auch Ronja und Birk, um die sich die Programme seit der Neuwerbung im Oktober drehen, konnten dem Weihnachtsmann nicht helfen. Der Weihnachtsmann wurde so schnell entführt, dass das Auto schon wieder weg war, als Bewegung in die Gruppe kam. Ronja und Birk wollten den Weihnachtsmann suchen gehen und baten die Kinder um Hilfe. Diese waren begeistert und teilten sich sofort in zwei Suchtrupps auf. Die älteren Kinder machten sich mit Birk in die eine und Ronja mit den jüngeren Kindern in die andere Richtung auf. Die Kinder waren sehr eifrig und suchten überall nach dem Auto der Täter und dem Weihnachtsmann. Die Ganoven hatten sie leider nicht genau erkannt. Man wusste nur, dass einer der beiden einen grossen, weissen Schnurrbart hatte. Beim Lusthüsli trafen sich die beiden Gruppen für eine kurze Lagebesprechung. Leider hat weder die eine noch die andere Gruppe etwas gefunden. Also machten sich alle Kinder wieder auf den Weg um weiterzusuchen. Auf dem Weg zur Rehwiese wurden die Kinder von Räubern überfallen und Ronja wurde das Gilet gestohlen. Bald kam das Kleidungsstück aber wieder zum Vorschein. Als die Kinder nämlich weitergingen stiessen sie auf zwei Kobolde, die sich um Ronjas Gilet stritten. Die Kobolde erklärten sich bereit, das Kleidungsstück zurückzugeben, sofern die Kinder ein Rätsel lösen würden. Mit ein wenig Hilfe der Leiter war dieses Rätsel zum guten Glück schnell gelöst und die Kobolde gaben das Gilet zurück und zeigten sich überraschenderweise auch noch sehr grosszügig. Sie gaben den Kindern auch noch eine Menge Silbermünzen mit auf den Weg. Bepackt mit diesen Münzen ging die Suche nach dem Weihnachtsmann weiter. Im Wald trafen die Kinder auf einen jungen Burschen, der ein rotes Auto vorbeifahren sah. Doch als sie sich in die Richtung, wie sie der Bursche angab, weitergingen, wurde den Kindern plötzlich der Weg von Räubern versperrt. Diese wollten Wegzoll eintreiben und die Kinder mussten ihnen alle Silbermünzen abgeben. Ausserdem forderten diese Gauner zum Bändelikampf. Gewinnen die Kinder, würden die Räuber den Weg freigeben. So war die Abmachung. Auch wenn die Kinder in der Überzahl waren, ging es eine ganze Weile, bis die Räuber auch wirklich besiegt waren. Währenddessen hielten sich die Kleineren und die Eltern, welche nicht mitkämpften, mit Spazieren, Hüpfen, Wettrennen und Fussfangis warm. Und dann war der Weg endlich frei. Kurz darauf fanden die frierenden Kinder den Weihnachtsmann an einem Baum. Weiter oben standen die Ganoven und lieferten sich mit den Leitern der Kinder einen kleinen Kampf mit Feuerwerkskörpern. Natürlich gewannen diesen Kampf die Leiter und der Weihnachtsmann wurde erfolgreich befreit. Nun hatten sich die Kinder einen warmen Punsch und eine Suppe mit einem Würstchen verdient. Während es sich einige auf Baumstämmen bequem machten, standen andere ums wärmende Feuer. Nach der Stärkung war es dann höchste Zeit für ein Gruppenfoto und dann machten sich alle wieder auf den Weg zurück ins Pegasus. Im Warmen wurden dort zum Abschluss noch einige Lieder gesungen und dann war es auch schon wieder Zeit die Kinder und die Eltern nach Hause zu entlassen.
Nach dem zVieri war es höchste Zeit für ein Gruppenfoto.
Schlitschuhlaufen am 30.01.2010
Schlittschuhlaufen der Cevi Zurzach
Bad Zurzach (rb) – Am Samstag machte sich die ganze Ceviabteilung Bad Zurzach auf den Weg nach Bülach um einen vergnüglichen Nachmittag auf dem Eis zu verbringen.
Der Treffpunkt war ungewohnt früh für die Leiter wie auch für die Jungscharkinder. Schon um 13 Uhr besammelte sich die ganze Schar beim Bahnhof Bad Zurzach. Da noch etwas Zeit blieb, bis der Zug nach Bülach eintraf, wurde den über zwanzig Kindern der Anfang einer Wintergeschichte erzählt. Die Kinder erfuhren von einem Eisbären, der mitten im Winter aufwachte und nicht mehr schlafen wollte. Weiter konnte aber nicht erzählt werden, da der Zug schon einfuhr. Nun verabschiedeten sich die Kinder von ihren Eltern und die ganze Truppe suchte sich einen Sitzplatz im Zug. Und schon setzte sich das Gefährt in Bewegung, den Eltern winkte man und es ging turbomässig los nach Bülach. Während der Fahrt ging es daran, die Schuhgrössen der Kinder herauszufinden. Manch ein Schuh musste ausgezogen oder die Grösse geraten werden. Nach einer halben Stunde kamen die Kinder mit ihren Leitern in Bülach an und machten sich auf den Weg zur Kunsteisbahn im Sportzentrum. Schon auf dem Weg konnte etwas Schlittschuhlaufen geübt werden. Beinahe alle Trottoirs waren vereist und der ganze Weg eine Rutschpartie.
Vor dem Eingang des Sportzentrums spielten die Kinder „Blinzeln“ während ein Teil der Leiter für den Eintritt und die Schlittschuhmiete sorgte. Kurz darauf war es dann soweit. Die ganze Schar wurde eingelassen und konnte ihre Schlittschuhe in Empfang nehmen. Zum Schuhe binden nahmen die Kinder die Hilfe der Leiter gerne in Anspruch. Nachdem die Schlittschuhe x Mal fester angezogen und viele Doppelknöpfe gemacht wurden, machte die ganze Abteilung das Eis unsicher. Während dreieinhalb Stunden wurde Fangis gespielt, Ketten aller Art gebildet, viele Fotos geschossen und unerfahrene Schlittschuhläufer und Schlittschuhläuferinnen gestützt und an der Hand gehalten. Hie und da musste man auch einigen Übermütigen wieder auf die Füsse helfen. Schon bald waren einige Kinder erschöpft und sie gönnten sich eine Pause indem sie durch Trinken und Essen ihres zVieris wieder zu Kräften kamen. Und dann ging es wieder ab aufs Eis. Immer wieder sah man Kinder oder Leiter, die ihren Mützen hinterherhetzten, welche von Kollegen geschnappt wurden. Es wurde auf jeden Fall niemandem langweilig. Um fünf Uhr ging es wieder daran, die Gruppe einzusammeln und die Schuhe ohne Kufen wieder zu montieren. Darauf machten sich Kinder und Leiter wieder auf den rutschigen Weg in Richtung Bahnhof. Dort angekommen, machten es sich die Kinder auf den Bänken bequem, um der Fortsetzung der in Zurzach begonnenen Geschichte zu horchen. Nachdem die Geschichte des Eisbären, der während des Winters nicht schlafen konnte, zu Ende war, fuhr auch schon der Zug ein. Die Gruppe stieg ein und die Heimfahrt wurde angetreten. Schon in Mellikon und in Rekingen wurden einige Kinder von ihren Eltern erwartet. Der Rest der Schar fuhr zurück nach Zurzach und nach dem traditionellen Freundschaftskreis wurden die Kinder um halb sieben wieder nach Hause entlassen.
Im Laufe des Nachmittags fand die Schar auch kurz Zeit um ein Gruppenfoto zu schiessen.

